Was wir über den Eichenprozessionsspinner wissen sollten
Einleitung: Liebe Vereinsmitglieder, mit dem schönen Sommerwetter zieht es uns alle ans Wasser. Damit wir beim Angeln und bei der Pflege unserer Vereinsgewässer entspannt bleiben können, möchten wir heute auf einen kleinen, aber unangenehmen Gast aufmerksam machen, der an unseren Eichen vorkommen kann: den Eichenprozessionsspinner.
Woran erkennt man ihn? Die Raupen sind vor allem an Eichen zu finden. Typisch sind die silbrig-grauen Gespinstnester, die wie kleine Beutel an den Stämmen oder in den Astgabeln hängen. Wenn ihr solche Nester oder Raupenketten am Gewässer bemerkt, ist Vorsicht geboten.
Warum ist Vorsicht geboten? Die Gefahr sind die Brennhaare der Raupen. Diese enthalten ein Nesselgift, das bei Hautkontakt starken Juckreiz, Rötungen oder sogar Atemwegsbeschwerden auslösen kann. Da die Haare leicht sind, können sie auch durch den Wind übertragen werden – man muss die Raupen also nicht direkt berühren, um Probleme zu bekommen.
Was tun, wenn ihr etwas entdeckt?
- Abstand halten: Bitte haltet Abstand zu betroffenen Bäumen.
- Nicht selbst aktiv werden: Bitte versucht keinesfalls, die Nester selbst zu entfernen oder zu zerstören. Das würde die giftigen Haare nur großflächig verteilen.
- Meldung an den Vorstand: Habt ihr bei euren Einsätzen oder beim Angeln einen Befall bemerkt? Gebt uns bitte kurz Bescheid. Wir als Vorstand prüfen dann die Lage und leiten gegebenenfalls professionelle Maßnahmen ein, um unsere Angelplätze sicher zu halten.
- Im Kontaktfall: Falls ihr doch einmal mit den Haaren in Berührung gekommen seid: Kleidung wechseln und heiß (mind. 60 °C) waschen, gründlich duschen und bei starken Reaktionen bitte den Arzt aufsuchen.
Gemeinsam für unsere Gewässer Wir möchten, dass wir alle unsere Zeit am Wasser genießen können. Mit ein wenig Aufmerksamkeit und gegenseitiger Rücksichtnahme können wir auch diese sommerliche Herausforderung gut meistern.
Vielen Dank für eure Mithilfe und weiterhin „Petri Heil“ am Wasser!
Euer Vorstand



